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Sven Wies auf dem Weg nach Dubai zum IRONMAN 70.3

Das Warten hat für Triathlet Sven Wies – in seiner zweiten Saison Markenbotschafter von Stark Soul - ein Ende: Beim IRONMAN 70.3 in Dubai fällt am morgigen Freitag um 6.40 Uhr Ortszeit (3.40 Uhr MESZ) der Startschuss zum ersten Wettkampf im Jahr 2021. Nachdem der Triathlon in Südafrika aufgrund der Corona-Mutation abgesagt und der ursprünglich Ende Januar geplante Triathlon in Dubai um gut einen Monat verlegt wurde, fiebert der mehrfache Deutsche Meister auf der Sprintdistanz seinem Wettkampf-Debüt entgegen.

„Ich fühle mich gut, im Schwimmen und Radfahren läuft es sehr gut. Einzig das Laufen bereitet mit noch leichte Probleme“, erzählt der 33-Jährige. Der Duisburger hat immer noch mit den Folgen seines Sprunggelenkbruchs im Juni vergangenen Jahres zu kämpfen. „Bei der intensiven Vorbereitung auf den Ironman Tallin haben sich dann beide Sehnen entzündet, das macht sich beim Laufen immer noch bemerkbar. Aber es wird von Woche zu Woche besser“, gibt sich Sven Wies positiv.

 Fast 50 Grad Temperatur-Unterschied zur Heimat

 Für den Wettkampf ist Sven Wies, was seine Fitness betrifft, guter Dinge. „Viel entscheidender wird sein, wie sich die Hitze auswirkt. In Dubai sind es gerade 37 Grad, der Wettkampf wurde wegen der hohen Temperaturen um eine Stunde vorverlegt.“ Auf die Frage, wie er mit der Hitze im Wettkampf zurechtkommt, sieht er die Herausforderung für alle Athleten gleich: „Hitze ist generell für alle Ausdauersportler kein richtiger Freund, kühlen ist da enorm wichtig. Entscheidend ist bei jedem Sportler, wie kann ich meine Kerntemperatur niedrig halten.“ Das Klima weckt bei Sven Wies Erinnerungen an seinen ersten Ironman auf Hawaii 2019. „Da war allerdings eine noch höhere Luftfeuchtigkeit. Mit einer früheren Anreise könnte sich der Körper besser akklimatisieren, aber das ist natürlich mit immensen Kosten verbunden. In Deutschland hatten wir wenige Tage vor dem Abflug noch 8 Grad Minus, das ist ein Unterschied von fast 50 Grad. Das ist schon ein komisches Gefühl“, so Wies, der letzten Mittwoch von Düsseldorf in die Vereinigten Arabischen Emirate flog und sich damit nur etwas mehr als eine Woche an die Verhältnisse gewöhnen konnte.

Angereist ist Sven Wies mit Frau und Kindern. „Mein Trainer musste auch wegen der Arbeit Zuhause bleiben, allein ist das alles recht schwierig zu bewältigen. Da bin ich schon glücklich, dass mich meine Frau unterstützt. Zuhause hätte sie allein mit den Kindern ohnehin nicht arbeiten können und das ganze Konzept mit den PCR-Tests hat auch gut gepasst“, erzählt der zweifache Familienvater. Um einer möglichen Ansteckung in Dubai aus dem Weg zu gehen, hat sich die Familie statt eines Hotels eine Wohnung gemietet. „Wir verpflegen uns selbst. Hier in Dubai kann man nahezu alles kontaktlos über eine App bestellen, ab 10 Euro Bestellwert sogar ohne Liefergebühr. Das ist hier Gang und Gebe“, berichtet Sven Wies.

 Schnellstraße für Triathlon fünf Stunden gesperrt

 Die Eindrücke von der 3-Millionen-Metropole sind „sehr imposant, alles ist unglaublich groß. Es gibt definitiv schlechtere Wettkampforte.“ Und in mancher Hinsicht für Deutschland nicht vorstellbar. „Für die Radstrecke unseres Wettkampfes wird eine Schnellstraße für fünf Stunden gesperrt. Wenn das bei uns in Deutschland mit einer Autobahn so wäre, würden die Leute völlig ausrasten. Die Wechselzone befindet sich direkt am Burj al Arab. Von hier aus geht es erst 900 Meter ins Meer und zurück, dann mit dem Rad auf der Straße 45 Kilometer Richtung Wüste und wieder zur Wechselzone. Für das Laufen führt eine Strecke über sieben Kilometer direkt an der Promenade entlang. Der Belag ist ähnlich wie Tartan, farblich ist die Strecke extra für Läufer markiert. Auch nahe unserer Wohnung verläuft eine knapp drei Kilometer lange Laufstrecke durch den Park, es ist schon interessant, was einige Länder für den Sport investieren. Und das nicht nur für Leistungssportler, sondern für den normalen Jogger“, erzählt Wies.

Nach der langen Vorbereitung, die schon im November mit dem ersten Trainingslager für den ursprünglich in Südafrika geplanten Wettkampf begann, startet Sven Wies mit ehrgeizigen Zielen. „Ein Podestplatz in seiner Altersklasse 30-34 und eine Top Ten-Platzierung in der Gesamtwertung sollten es schon werden.“ Bei der Zeit legt er sich genau fest. „Um die vier Stunden oder darunter, aber das ist nicht so entscheidend, in Anbetracht der Temperaturen werden es alle Teilnehmer schwer haben.“

Natürlich ist auch das Thema Corona bei einem Triathlon-Wettkampf mit 1400 Teilnehmern allgegenwärtig. „Wir mussten noch in Deutschland einen PCR-Test machen, ein zweiter Test wurde vor Ort vom Veranstalter vorgeschrieben. Hier warte ich immer noch auf das Ergebnis, es soll aber pünktlich zum Check-In vorliegen. Da bleibt natürlich schon ein kleiner Unsicherheitsfaktor, das ist nicht ganz so toll, zumal man es selbst nicht beeinflussen kann“, hofft Sven Wies, das alles nach Plan verläuft.

 Europameisterschaften und Ironman auf Hawaii als Saison-Highlights

Von Dubai selbst hat Sven Wies aufgrund der Wettkampfvorbereitung noch nicht allzu viel gesehen, „ich hoffe dafür bleiben nach dem Wettkampf noch ein, zwei Tage Zeit. Der Rückflug ist für nächsten Freitag gebucht, dass passt uns ganz gut, auch weil wir noch einmal einen PCR-Test machen müssen und die Kinder nach einem Schnelltest wieder in die Schule könnten. Allerdings muss ich nach dem Wettkampf weiter trainieren, wenn auch mit etwas kleinerem Pensum. Aber das macht bei diesen Bedingungen natürlich deutlich mehr Spaß.“ Mit den Europameisterschaften in Frankfurt, deren Ausrichtung im Juni bei der Zielankunft auf dem Römer in Anbetracht der Corona-Situation noch in den Sternen steht, und dem Ironman auf Hawaii am 9. Oktober, für den sich Sven Wies das zweite Mal nach 2019 qualifiziert hat, warten in diesem Jahr noch zwei absolute Highlights auf den Triathleten.

Zuvor heißt es aber morgen früh aufstehen, um 4 Uhr klingelt der Wecker. Vor dem Start geht es noch in die Wechselzone, um die Reifen aufzupumpen und das Rad mit Trinkflaschen zu bestücken.  Zum Startschuss um 5.40 Uhr heißt es dann volle Konzentration – hierfür drückt auch das Team vom Partner Stark Soul ganz kräftig die Daumen.

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